BREXIT-BORIS: Johnson des sexuellen Fehlverhaltens beschuldigt

N24 (YouTube) 30.09.2019 13:15 Uhr, Dauer: 0:43

Der britische Premierminister Boris Johnson ist kurz vor dem Brexit-Termin auch mit einem Vorwurf des sexuellen Fehlverhaltens konfrontiert worden. Johnson wurde am Montag gefragt, ob er vor zwei Jahrzehnten bei einem privaten Mittagessen einen Oberschenkel der Journalistin Charlotte Edwardes gepackt habe. Er negierte das. Die Kolumnistin der «Sunday Times» sagte, der Vorfall habe sich ereignet, als sie bei dem konservativen Nachrichtenmagazin «The Spectator» gearbeitet habe, wo Johnson Herausgeber war. Johnson hatte am Montag vor, Mitglieder seiner Konservativen Partei und Abgeordnete unter dem Slogan «Get Brexit Done» (Bekommt den Brexit hin) auf dem viertägigen jährlichen Parteitag zu versammeln. Er stellt sich auch auf eine mögliche Parlamentswahl ein, die innerhalb von Wochen erfolgen könnte. Johnson ist auch mit Vorwürfen belastet worden, die amerikanische Tech-Unternehmerin Jennifer Arcuri habe aus der öffentlichen Kasse der Stadt London Geld und andere Begünstigungen bekommen, während Johnson Bürgermeister war. Johnson bestreitet ein Fehlverhalten. Arcuri waren Darlehen und Plätze für Auslandsreisen für ihr kleines Tech-Startup-Unternehmen gegeben worden. Johnson sagte, alles sei «mit vollem Anstand» getan worden. Der Fall wurde der britischen Polizeiaufsicht übergeben. Sie wird beschließen, ob gegen Johnson wegen Fehlverhalten in einem öffentlichen Amt ermittelt wird. Der britische Schatzkanzler Sajid Javid sagte am Montag, er habe «vollstes Vertrauen in den Premierminister». Er «glaube nicht, dass es eine gute Idee ist, in persönliche Vorwürfe hineingezogen zu werden». Der Gesundheitsminister Matt Hancock sagte hingegen, er kenne Edwardes und «vertraue dem, was sie zu sagen hat, vollkommen». Johnson hat vor, Großbritannien am 31. Oktober mit oder ohne Brexit-Abkommen aus der EU zu führen. Seine Gegner im Parlament wollen einen EU-Ausstieg ohne Abkommen verhindern. Dieser würde Ökonomen zufolge Großbritannien in eine Rezession stürzen. Johnson hatte eine Abstimmung darüber verloren, das Parlament um eine Woche zu vertagen, damit die Konservativen an ihrem Parteitag teilnehmen können. Das ist normalerweise eine Routine. Abgeordnete haben ihn zum Rücktritt aufgefordert. Die britischen Oppositionsparteien haben sich getroffen, um festzulegen, wie sie einen «No Deal»-Brexit verhindern. Die Opposition sei «komplett vereint darüber, einen No-Deal zu stoppen», sagte die Vorsitzende der Grünen Partei, Caroline Lucas, am Montag. Die Parteien, darunter die Labour und die Scottish National Party, befürchten, dass Johnson sich nicht an ein neues Gesetz halten wird, gemäß dem er im Falle eines Ausbleibens eines Brexit-Abkommens eine Verlängerung der Frist für den Ausstieg beantragen muss. Lucas deutete an, dass es keine Pläne für ein sofortiges Misstrauensvotum gegen die Regierung gebe. Der finnische Ministerpräsident Antti Rinne sagte, Großbritannien gehe die Zeit aus, um einen neuen glaubwürdigen Brexit-Vorschlag vorzulegen. Die beste Option für einen geordneten Weggang aus der EU sei das Abkommen, das bereits zwischen der EU und Großbritannien unter Johnsons Vorgängerin Theresa May ausgehandelt wurde. Die britischen Abgeordneten haben das drei Mal abgelehnt. In eigener Sache: Wegen des hohen Aufkommens unsachlicher und beleidigender Beiträge können wir zurzeit keine Kommentare mehr zulassen. Danke für Eurer Verständnis - das WELT-Team Der WELT Nachrichten-Livestream http://bit.ly/2fwuMPg Abonniere den WELT YouTube Channel http://bit.ly/WeltVideoTVabo Die Top-Nachrichten auf WELT.de http://bit.ly/2rQQD9Q Unsere Reportagen & Dokumentationen http://bit.ly/WELTdokus Die Mediathek auf WELT.de http://bit.ly/2Iydxv8 Besuche uns auf Instagram http://bit.ly/2X1M7Hk Video 2019 erstellt

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