Gut gerüstet für Camping Abenteuer | zibb

RBB (YouTube) 21.08.2020 10:33 Uhr, Dauer: 7:20

Die Ferien sind vorbei, genau die richtige Zeit für Mikroabenteuer zwischendurch. Zelt eingepackt, raus aus dem Alltag, rein in die Natur. Bloggerin und Autorin Inga Chall hat für zibb ein paar Utensilien getestet, die man bei solchen Ausflügen dabei haben sollte. Am liebsten ist die Berlinerin Inga Chall mit kleinem Gepäck unterwegs – vor allem bei ihren Fernwanderungen. Wer sein Gepäck über hunderte von Kilometern selbst schleppen muss, will vor allem eins: nicht zu viel dabeihaben. Sie schreibt auf ihrem Blog, bei Instagram und in ihren Büchern über ihre Mikroabenteuer in der Region, aber auch über weitere Reisen. Ein paar Gadgets – kleine Helfer, die immer wieder von Camping-Freunden empfohlen werden und das Camper-Leben erleichtern sollen – hat sie fast immer dabei. Gaffertape oder Zahnseide zum Beispiel, beides extrem stabile Materialien, die für viele Zwecke nützlich sind und wenig Platz brauchen. Camping-Kocher mit Lade-Funktion Fünf Produkte, die vor allem im Internet unter Camping-Freunden hoch gehandelt werden, will Inga für zibb testen: Kommen sie vielleicht mit auf ihre nächste Reise? Produkt Nummer 1: der Biolite Camping Stove 2 für rund 150 Euro. Dieser Camping-Kocher wird mit Holz angefeuert – Gaskartuschen überflüssig. Um die Stöcke und Zweige auf Länge zu bringen, probiert Inka Handkettensäge von „Nature is Adventure“ aus. Preis: 20 Euro. Ihr Fazit: In der kanadischen Wildnis vielleicht nicht schlecht, aber da sie zum Sägen eigentlich eine zweite Person benötigt, doch eher Ballast im Gepäck. Passende Grillanzünder werden mitgeliefert. Das integrierte Gebläse hilft beim Entfachen des Feuers. Der Camping-Kocher soll wenig bis gar keinen Rauch erzeugen, verspricht der Hersteller. Inkas Erfahrung ist allerdings eine andere. Wichtig: nur trockenes Holz benutzen. Was Inka auch nicht gefällt, ist das ständige Nachlegen. Trotzdem: Nach etwa 10 Minuten kocht das Wasser, das sie für den Kaffee braucht. Und schon kommt Produkt Nr. 3 ins Spiel: die Staresso Espressomaschine für rund 57 Euro. Inka, die in ihrem Hauptjob technische Anleitungen schreibt, bemängelt hier vor allem diese. Heißes Wasser einfüllen, Kaffee in den Siebträger, dann drücken. Doch nirgends steht, dass der Druckknopf erst gedreht werden muss. Wenn man den Dreh raus hat, ist das Ergebnis allerdings gut, wie Inka findet. Der Espresso schmeckt und die Crema ist stabil. Während Inka die nächsten beiden Produkte testet, probiert sie noch die Lade-Funktion des Kochers aus. Durch die beim Feuern entstehende Hitze wird ein Akku geladen. An diesen kann man entweder eine mitgelieferte LED-Lampe oder auch ein Handy anschließen. Inka ist nur halb zufrieden. Für den Notfall reicht der entstandene Strom aus. Um das Handy voll aufzuladen, wäre allerdings eine relativ lange Brenndauer nötig. Das findet sie unpraktisch. Wäsche & Hände waschen Zuletzt testet Inka eine Camping-Dusche und einen Wasch-Sack. Die Qdreclod Camping-Solardusche 20 Liter kostet rund 15 Euro, der Scrubba Wash Bag 2.0 rund 50 Euro. Beides wird von Campern im Netz immer wieder empfohlen. Damit kann Inka in der Wildnis sich selbst und ihre Wäsche waschen. Die Camping-Dusche kostet nicht viel und ist daher auch relativ simpel aufgebaut. Kaltes Seewasser soll sich mit der Kraft der Sonne in warmes Duschwasser verwandeln. Auch hier ist etwas Geduld gefragt, nach etwa einer halben Stunde ist das Wasser noch nicht wirklich aufgewärmt. Inka findet das Produkt trotzdem praktisch, auch zum Händewaschen. Der Waschsack wird im Netz als Must-Have gehandelt. Inka will wissen, ob er hält, was er verspricht. Wasser in den Waschsack füllen und Flüssigwaschmittel dazu. Der Waschsack funktioniert ähnlich wie ein Waschbrett, Noppen im Inneren des Sacks sollen die Reinigungswirkung des Waschmittels erhöhen. Fazit: Der Waschsack funktioniert mit kaltem Wasser allenfalls zum Auffrischen bei leicht muffeliger Wäsche. Ansonsten kommt man ums Einweichen nicht herum und sollte eher heißes Wasser benutzen – vielleicht ja aus der Camping-Dusche. Und was kommt nun mit auf den nächsten Camping-Trip? Inka ist vor allem vom Espressomaker und von der Camping-Dusche überzeugt – die dürfen vielleicht mit, wenn sie wieder unterwegs ist. Bild: imago images / Cavan Images

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