Im Dschungel des Verfahrens. Der NSU-Prozess und die Nebenkläger

HR2 (Podcast) 04.10.2017 19:00 Uhr, Dauer: 50:56

382 Verhandlungstage, über vier Jahre zähes Ringen im Oberlandesgericht München, Saal 101. Heute, am 383. Verhandlungstag des NSU-Prozesses, sollte es endlich so weit sein. Die Plädoyers der Nebenklagevertreter sollten vorgetragen werden. Wegen Befangenheitsanträgen ist das jetzt doch erst für den 24.10. geplant. Der längste und wichtigste Prozess der je in Deutschland wegen rechten Terrors stattgefunden hat, ist ein Prozess mit mehr als einhundert Beteiligten, über 60 davon sind Anwälte, die die Nebenkläger vertreten. Ihre Plädoyers werden Zeit in Anspruch nehmen - wann auch immer. Was bringt diese große Zahl an Nebenklagevertretern? Sie verzögert den Prozessverlauf, das stimmt. Aber ohne die Anwälte der Opfer und Hinterbliebenen wäre noch mehr im Dunkeln geblieben von den Strukturen, die die brutalen Taten des rechten Terrornetzwerkes erst möglich machten.

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