Bluttat in Hanau – Neue Qualität der Gewalt?

HR2 (Podcast) 20.02.2020 19:00 Uhr, Dauer: 43:22

Am Mittwochabend hat ein 43 jähriger Mann an zwei Tatorten in Hanau auf Menschen geschossen. Offenbar gezielt auf Menschen mit Migrationshintergrund. Es gab 11 Tote in dieser Nacht. Darunter auch der Schütze, den Spezialkräfte am frühen Morgen in seiner Wohnung auffanden, neben seiner ebenfalls getöteten Mutter. Es gibt ein Bekennerschreiben des Mannes, das rechtsradikale Ansichten offenbart. Den Behörden lag bisher nichts über ihn vor. Wegen der Schwere der Tat und dem mutmaßlichen rechtsterroristischen Hintergrund hat der Generalbundesanwalt die Ermittlungen an sich genommen. Überall ist das Entsetzen groß. Bundespräsident und Kanzlerin haben ihre Bestürzung und Anteilnahme ausgedrückt. Der Hessische Landtag hat seine Sitzung heute abgesagt, um der Opfer zu gedenken. Wie soll man umgehen mit einem solch monströsen Verbrechen?

Fremdenhass Hanau Terror

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